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Samstag, 19. Oktober 2013


Essigzwetschgen

Der Name klingt erst mal, ehrlich gesagt, nicht sonderlich verlockend. Es wäre aber sehr schade, sich dieses Geschmackserlebnis entgehen zu lassen!!

Eine Seniorin und deren Angehörige haben mich kürzlich "Naschzwetschgen" bzw. Essigzwetschgen verkosten lassen. Das sind Zwetschgen, die in einem Sud aus Zucker, Essig, Zimt und Nelken vier Tage lang eingelegt und gekocht werden.

Man kann sie im Rumtopf oder in Einmachgläsern aufbewahren, pur naschen, oder den Sud und die Früchte ins Salatdressing oder in Saucen geben. Ich hatte einen Feldsalat mit etwas Salz, Pfeffer, Öl, und dem Sud und den Früchten und es schmeckte sehr lecker, fruchtig, süßsauer und würzig. Dazu "Kässpätzle" mit Bergkäse und Röstzwiebeln, herrlich!

Ein genaues Rezept konnten sie mir nicht nennen, nur ungefähre Angaben. Ein Rezept, das den Beschreibungen sehr nahe kommt, ist aber dieses hier:


Tipp: Die Zwetschgen nicht halbieren, sondern am Stück belassen und mit einem Zahnstocher einstechen ("stupfen"), so können sie den Saft in den Sud abgeben und platzen beim Kochen nicht, und es macht viel mehr Spaß, die ganzen Früchte zu naschen.

Meine "Ration" (das Rezept wurde auf 1,25 kg Früchte umgerechnet), und das erste Glas wurde schon geöffnet ;-)

 
 
Zwischenzeitlich gab es die Essigzwetschgen mit Sud auch schon warm zu Kartoffelpuffern bzw. Reibekuchen (statt Apfelmus) und zu Dampfnudeln.

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