Samstag, 19. Oktober 2013

Rückblick 2012

Das Jahr im Garten stand im Zeichen der Rose.

An meiner "geerbten" und ersten Rose, der "Dame de Coeur" (Herzensdame, oder auch Herzdame, eine kirschrote Edelrose), probierte ich das erste Mal einen Rückschnitt aus, nach einer bebilderten Anleitung aus einem Rosenbuch. Wie auch im Jahr zuvor bekam die Rose wieder viele üppige Blüten und blühte bis in den November hinein.


Bald schon sollten es mehr Rosen werden. Der Zufallskauf  "Aspirin" zog ein.

 
Im gleichen Sommer folgte die mehrfarbige Beetrose "Deep Impression"...



 ... und die Kletterrose "Antike 89", die in der Blüte sehr einer Nostalgie zu gleichen schien, in cremeweiß mit rotem Rand.

 
Die Antike 89 hatte ich ohne Blüten gekauft und musste dann auch leider feststellen, dass es eine andere Rose war als angegeben, die aber auch schön blühte.

Der Garten erhielt schon etwas Aufmerksamkeit als im Vorjahr. Der alte Gartenschuppen wurde repariert und der Gartenweg aus zerbrochenen Betonplatten wurde gegen Pflastersteine getauscht. Ein Kompost wurde angelegt, die Hecken gekürzt und der wilde Rasen etwas ausgebessert und gemäht. Diverse Gartenhelfer, z.B. eine motorisierte Heckenschere, wurden angeschafft.

Im September des gleichen Jahres durfte ich mir den Nutzgarten einen ehemaligen Biologie- und Kunstlehrers anschauen und bekam eine Tüte Zucchini und ein paar Möhren mit knackig festem Grün "für die Hasen" mit nach Hause (und den Tipp, den Zucchini einfach nur in Scheiben geschnitten in Butter zu braten und zu salzen). An vielen Stellen wuchsen dort duftende Kräuter, und in der Küche stand eine große Papiertüte mit gerade selbst gedörrten Apfel- Chips vom würzig schmeckenden Berlepsch- Apfel. Schön und genussvoll war der Gartenbesuch, er weckte Erinnerung an unseren kleinen Gemüsegarten in meiner Kindheit, und faszinierend war es, das Gemüse direkt vor Ort zu erleben. Strahlend leuchtende Kapuzinerkresse- Blüten, Sellerieknollen, die halb aus dem Boden ragten, sattgrüne üppige Blätter von Kohl und Rote Beete, dabei den würzigen Duft von Schnittlauch und anderen Kräutern in der Nase.

Rückblick 2011

Herrlich war es, endlich einen eigenen Garten zu haben- auch wenn man noch keine Ahnung von der Materie hatte. Die Gartenarbeit beschränkte sich darauf, den Rasen zu mähen und die Ligusterhecke zu kürzen- die Aufmerksamkeit galt der Renovierung des Hauses (ein altes Fachwerkhäuschen von 1890).

Wegen eines trockenen Frühjahrs und des daraus resultierenden starken Pollenflugs durften wir uns über eine reiche Apfelernte freuen, auch wenn der Baum sehr verwildert war. Ein Bekannter schätzte, dass es sich um eine ältere Apfelsorte handeln müsste, tendenziell Elstar. Die Früchte schmeckten aromatisch säuerlich wie auch fruchtig süß und ließen sich gut verarbeiten, es gab viel Apfelkuchen.


Zum ersten Mal sah ich die Rose in unserem Garten blühen, die die Vorbesitzerin hinterlassen hatte und war sofort verliebt.

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