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Donnerstag, 24. Oktober 2013

Warmes "Föhnwetter"...

... von bis zu 17° C, von den Alpen her kommend.

Sehr angenehm, bei diesen Temperaturen Ende Oktober im Garten werkeln zu können.

 
  
 
Bei den Sonnenblumen tut sich doch noch was, immer wieder blühen kleinere Blüten nach.
 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ingwertee

dieser Tee wird bei uns gerade recht häufig getrunken, er wärmt schön von innen und passt daher sehr gut zu kaltem Herbst- oder Winterwetter.

Man schneidet oder hobelt 5-7 sehr dünne Scheibchen von einer Ingwerwurzel herunter und überbrüht sie mit kochendem Wasser in einer Tasse. Die Ziehzeit beträgt 2- 3 Minuten. Natürlich kann man ihn auch länger ziehen lassen, wenn man es scharf mag.

Sehr gut schmeckt es, noch etwas frischen Saft hinzuzufügen. Eine heiße Zitrone mit Ingwer schmeckt auch sehr gut.

Samstag, 19. Oktober 2013

Goldener Herbst

Nach dem grauen Wetter der Vorwoche konnte man heute die goldene Herbstsonne im Garten genießen. Einfach schön! Der farbenfrohe Strauch ist ein Hartriegel.

Zwiebelkuchen

ein Glas süßer Wein oder Traubensaft dazu, und als Beilage einen schönen Feldsalat, vielleicht mit Früchten, Nüssen oder Essigzwetschgen ...
Herz, was willst du mehr?

Zutaten:

Für den Teig
250 g Mehl (Typ 405 oder Vollkornmehl nach Wahl)
100 ml warmes Wasser
1 Pr Salz
100 g fast zimmerwarme Butter

Für die Füllung
900 g Zwiebeln
100 ml Sahne
75 g Schmand
6 Eier
1 Pr Muskat
1 Pr Zucker
1 TL mittelscharfer Senf
1 EL milder Frucht- oder Nussessig
1-2 TL Kümmel
1-2 TL Salz
Pfeffer nach Geschmack
Öl oder Butter zum braten

Mehl in eine Schüssel sieben, Butter klein schneiden oder zerbröckeln, mit Wasser und Salz verkneten, etwas ruhen lassen.

Derweil die Zwiebeln putzen und abziehen, in dünne Ringe hobeln, mit einem großen Messer die Ringe noch mal halbieren oder auch vierteln. Mit etwas Öl oder Butter bei mittlerer Hitze im Topf etwas braten, so dass sie dabei nicht bräunen. Kümmel und die anderen Gewürze sowie Essig und Senf zufügen und wenden, Topf vom Herd ziehen.

Den Teig in eine gefettete Form geben (evtl. vorher ausrollen) und mit der Hand glatt drücken, dabei auch einen kleinen Rand formen.



Sahne, Schmand und Eier in den Topf geben, alles sehr gut mischen. Evtl. 2-3 EL überschüssigen Zwiebelsaft abschöpfen, je nachdem, wie viel Saft die Zwiebeln abgegeben haben. Zwiebelmasse in die Form füllen. Bei 200 Grad 45- 55 min backen.

Guten Appetit!

 

Essigzwetschgen

Der Name klingt erst mal, ehrlich gesagt, nicht sonderlich verlockend. Es wäre aber sehr schade, sich dieses Geschmackserlebnis entgehen zu lassen!!

Eine Seniorin und deren Angehörige haben mich kürzlich "Naschzwetschgen" bzw. Essigzwetschgen verkosten lassen. Das sind Zwetschgen, die in einem Sud aus Zucker, Essig, Zimt und Nelken vier Tage lang eingelegt und gekocht werden.

Man kann sie im Rumtopf oder in Einmachgläsern aufbewahren, pur naschen, oder den Sud und die Früchte ins Salatdressing oder in Saucen geben. Ich hatte einen Feldsalat mit etwas Salz, Pfeffer, Öl, und dem Sud und den Früchten und es schmeckte sehr lecker, fruchtig, süßsauer und würzig. Dazu "Kässpätzle" mit Bergkäse und Röstzwiebeln, herrlich!

Ein genaues Rezept konnten sie mir nicht nennen, nur ungefähre Angaben. Ein Rezept, das den Beschreibungen sehr nahe kommt, ist aber dieses hier:


Tipp: Die Zwetschgen nicht halbieren, sondern am Stück belassen und mit einem Zahnstocher einstechen ("stupfen"), so können sie den Saft in den Sud abgeben und platzen beim Kochen nicht, und es macht viel mehr Spaß, die ganzen Früchte zu naschen.

Meine "Ration" (das Rezept wurde auf 1,25 kg Früchte umgerechnet), und das erste Glas wurde schon geöffnet ;-)

 
 
Zwischenzeitlich gab es die Essigzwetschgen mit Sud auch schon warm zu Kartoffelpuffern bzw. Reibekuchen (statt Apfelmus) und zu Dampfnudeln.
Das war die Gartensaison 2013

Hallo ihr Lieben, schön, dass ihr mich besuchen kommt. Meinen Blog gibt es erst seit diesem Oktober, so dass hier noch eine Zusammenstellung der Bilder aus 2013 folgen wird.

Juli

Zucchini Coucourzelle im selbst gebauten Paletten- Hochbeet

 
 

Buschbohnen Saxa, eine niedrig wachsende, aber bewährte Sorte


Salatgurken (Sortenbezeichnung leider unbekannt)

 

Passionsblume, Passiflora caerulea



Die erste Blüte an der Clematis Piilu


Rose Mystica, eine Züchtung aus den Vatikanischen Gärten (Urlaubsmitbringsel)

 
Die erste Blüte an der Ramblerrose New Dawn
 
 
Rose Aspirin
 

Echter Schneeball


September

Ein paar Farbtupfer auf der Terrasse, z.B. die blauen Gänseblümchen

 
... zufällig erstandene Petunien
 
 
 Im Garten legte die "Dame de Coeur" immer mal wieder mit ihren großen Blüten nach

 
Auch Neuzugang "Yellow Garden" blühte fleißig
 
 
 
Vorne im Sonnenblumenbeet gab es auch noch reichlich bunte Tupfer, z.B. Malven, Ringelblumen, Kosmeen...

 
Im Frühjahr war hier die Saatgutmischung "Bienen- und Schmetterlingswiese" gesät worden
 

Die Jumbo- Sonnenblumen standen im September in voller Blüte
 
 
 
Die Tomaten auf der Terrasse waren teilweise etwas spät dran
 
 
Im Kräuterbeet breitete sich zunehmend die Kapuzinerkresse aus und die Pfefferminze öffnete ihre ersten Blüten
 
 
Aus der gekeimten Walnuss entwickelte sich langsam ein kleines Bäumchen mit verholzendem Stamm
 
 
Die ersten Hagebutten Ende September
 
 
Das Hartriegel- Farbspiel Ende September
 
 
 
Dezember
 
Noch eilig in die Erde gewandert:
- 40 Osterglocken und Narzissen (Yellow Trumpet, Ice Follies, Replete)
- 50 Tulpen (Blue Diamond, Rococo, Queen of Night, einfache)
- 5 x bulgarischen Lauch (neben den Schachbrettblumen)
 
Erst in Reihen gesetzt, dann doch zu Tuffs aus 3- 5 Zwiebeln formiert
 

 
die letzte Blüte an der Rose "Dame de Coeur"
 
 
 die Schneerose (Helleborus niger) im ehemaligen Sonnenblumenbeet
 
 
das eingezuckerte Gewächshaus Mitte Dezember
 
Rückblick 2012

Das Jahr im Garten stand im Zeichen der Rose.

An meiner "geerbten" und ersten Rose, der "Dame de Coeur" (Herzensdame, oder auch Herzdame, eine kirschrote Edelrose), probierte ich das erste Mal einen Rückschnitt aus, nach einer bebilderten Anleitung aus einem Rosenbuch. Wie auch im Jahr zuvor bekam die Rose wieder viele üppige Blüten und blühte bis in den November hinein.


Bald schon sollten es mehr Rosen werden. Der Zufallskauf  "Aspirin" zog ein.

 
Im gleichen Sommer folgte die mehrfarbige Beetrose "Deep Impression"...



 ... und die Kletterrose "Antike 89", die in der Blüte sehr einer Nostalgie zu gleichen schien, in cremeweiß mit rotem Rand.

 
Die Antike 89 hatte ich ohne Blüten gekauft und musste dann auch leider feststellen, dass es eine andere Rose war als angegeben, die aber auch schön blühte.

Der Garten erhielt schon etwas Aufmerksamkeit als im Vorjahr. Der alte Gartenschuppen wurde repariert und der Gartenweg aus zerbrochenen Betonplatten wurde gegen Pflastersteine getauscht. Ein Kompost wurde angelegt, die Hecken gekürzt und der wilde Rasen etwas ausgebessert und gemäht. Diverse Gartenhelfer, z.B. eine motorisierte Heckenschere, wurden angeschafft.

Im September des gleichen Jahres durfte ich mir den Nutzgarten einen ehemaligen Biologie- und Kunstlehrers anschauen und bekam eine Tüte Zucchini und ein paar Möhren mit knackig festem Grün "für die Hasen" mit nach Hause (und den Tipp, den Zucchini einfach nur in Scheiben geschnitten in Butter zu braten und zu salzen). An vielen Stellen wuchsen dort duftende Kräuter, und in der Küche stand eine große Papiertüte mit gerade selbst gedörrten Apfel- Chips vom würzig schmeckenden Berlepsch- Apfel. Schön und genussvoll war der Gartenbesuch, er weckte Erinnerung an unseren kleinen Gemüsegarten in meiner Kindheit, und faszinierend war es, das Gemüse direkt vor Ort zu erleben. Strahlend leuchtende Kapuzinerkresse- Blüten, Sellerieknollen, die halb aus dem Boden ragten, sattgrüne üppige Blätter von Kohl und Rote Beete, dabei den würzigen Duft von Schnittlauch und anderen Kräutern in der Nase.

Rückblick 2011

Herrlich war es, endlich einen eigenen Garten zu haben- auch wenn man noch keine Ahnung von der Materie hatte. Die Gartenarbeit beschränkte sich darauf, den Rasen zu mähen und die Ligusterhecke zu kürzen- die Aufmerksamkeit galt der Renovierung des Hauses (ein altes Fachwerkhäuschen von 1890).

Wegen eines trockenen Frühjahrs und des daraus resultierenden starken Pollenflugs durften wir uns über eine reiche Apfelernte freuen, auch wenn der Baum sehr verwildert war. Ein Bekannter schätzte, dass es sich um eine ältere Apfelsorte handeln müsste, tendenziell Elstar. Die Früchte schmeckten aromatisch säuerlich wie auch fruchtig süß und ließen sich gut verarbeiten, es gab viel Apfelkuchen.


Zum ersten Mal sah ich die Rose in unserem Garten blühen, die die Vorbesitzerin hinterlassen hatte und war sofort verliebt.