Freitag, 28. März 2014

Neues aus dem Garten und Freutag #45

Freitag ist Freutag.. Ich liebe Martinas schöne Aktion. Die letzten Freitage waren aber einfach zu lang und so kam ich nicht mehr zum posten. Heute darf ich Überstunden abbauen und mich um andere Dinge kümmern.

Ich möchte euch herzlichen Dank für eure Kommentare zu den voran gegangen Posts sagen.. ich freue mich sehr, dass ihr da seid!

Ich hoffe, ihr könnt euch auf ein ruhiges Wochenende freuen, mit vielen Aktivitäten angefüllt, die euch Freude bereiten!

Diese Woche hat mich ein Thema aus dem Bereich Tierschutz sehr beschäftigt, Bilder und Umstände, die einem im Herzen weh tun. Ich habe lange überlegt, ob ich darüber schreiben soll, "ein Fass aufmachen soll", wie es meine Kollegin nennen würde. Eigentlich gäbe das Thema genug Stoff für einen weiteren Blog her. Den Austausch werde ich wohl vorerst in einer Tierschutzcommunity statt finden zu lassen und für mich überlegen, was ich tun kann.

Worüber ich mich heute freue: Über die Sonne, das frische Grün im Garten, den kurzen Arbeitstag und dass meine eilig im Dezember gesteckten Blumenzwiebeln aufgegangen sind. Die Osterglocken machen den Anfang und auch das Tulpenlaub sieht schon schön kräftig aus. Die Schachbrettblumen haben sich bislang noch nicht heraus getraut und auch der bulgarische Lauch lässt (noch?) nichts von sich sehen.


Die Traubenhyazinthen sind ein Erbe der Vorbesitzerin. Ich schreibe bewusst "Erbe", wie ich vielleicht schon mal berichtet hatte, gehörte der Garten früher einer alten Dame. Nach ihrem Tod haben die Kinder das Haus weiter verkauft. Zu dem "Gartenerbe" gehören auch eine Pfingstrose, Taglilien, ein weißer Flieder und der rote Hartriegel.
Manche Pflanzen, die im Garten hinterlassen wurden, wurden mit der Zeit weniger, z.B. die schlichten, aber schönen roten Tulpen, die entlang am Haus gewachsen sind. Gestern habe ich eine dieser Zwiebeln ausgebuddelt und gesehen, dass sie schon ziemlich "zerfressen" war. Allerdings waren auch unversehrte Tochterzwiebeln zu sehen, die ich natürlich wieder eingepflanzt habe. Manche Pflanzen haben sich aber auch vermehrt, wie die Muscaris, und werden natürlich in Ehren gehalten. An mehreren Stellen spitzen sie aus dem Rasen.


Die Fläche rund um den Apfelbaum ist von zarten Duftveilchen besiedelt. Sie sind so klein, dass man sie aus der Ferne fast nicht sehen kann. Der Duft scheint je nach Tageszeit mal stärker, mal schwächer auszufallen.


Noch im Schatten heute früh, von Tau "gewässert", die zartgelben Schlüsselblumen


So habe ich Beete am liebsten... bunt und etwas chaotisch.
Am Wochenende werde ich etwas frischen Kompost darauf geben und alte Staudenreste und etwas Wildkraut entfernen. Ein bißchen Wildkraut bleibt immer im Beet. Es soll nur nicht Überhand nehmen. Immer mal wieder siedelt sich etwas Neues an, das ich noch nicht kenne, wie z.B. letztes Jahr das zottige Weidenröschen. Die Beete am Haus beinhalten aktuell Narzissen(laub), Rosen und viele Akeleien. Ich habe eine einfarbige, nicht gefüllte bzw. verwilderte Akeleien-Form, die sehr robust ist und größtenteils in violett oder bordeaux blüht.


In den Töpfen habe ich Erbsen gesät. Am besten decke ich sie noch mit Frühbeetvlies ab, falls es noch zu kalt ist für die Keimung. Außerdem kamen beim Einkauf kürzlich wieder Erdbeerpflanzen mit. Sie waren reduziert und die Sorte "Elvira" kannte ich noch nicht. Ich habe den Erdballen mit dem Stroh abgedeckt, das als Polstermaterial in einer Pflanzenlieferung enthalten war. Kürzlich las ich, dass das die empfindlichen Früchte etwas schützt (damit sie während der Reifung nicht direkt auf der Erde liegen) und den Pflanzen gefällt die wärmende Schicht sicher auch. Gerne hätte ich ein großes Erdbeerbeet, aber dafür ist momentan nicht genug Platz vorhanden.
Noch im Hochbeet "parken" die Sonatas und Ostaras, die Ableger sind in Töpfen untergebracht. Sie werden entweder als Reihe oder als Beeteinfassung noch ins Gemüsebeet gepflanzt.
Die "Elviras" bleiben vorerst im Topf (hoffe, dort fühlen sie sich wohl).
Die gesäte Ampelerdbeere Temptation wird Hängetöpfe auf der Terrasse bewohnen.
Unterhalb der Ligusterhecke wachsen außerdem Walderdbeeren, auch ein "Erbe" der Vorbesitzerin.


Wie handhabt ihr das mit Erdbeeren?
Ich habe schon öfter gelesen, dass manche (Hobby)gärtner sagen, der Anbau lohne sich (mengenmäßig) nicht. Andererseits finde ich Erdbeeren sehr "sympathisch", ich möchte sie ungern missen im Garten. Kennt ihr empfehlenswerte Sorten?
Die Sonatas und Ostaras haben im ersten Jahr noch nicht so viele Erträge geliefert, aber zum naschen oder zu einer Kugel Vanilleeis schmeckten sie gut, frisch gepflückt. Die Pflanzen waren sehr robust und vermehrungsfreudig. Im Gegensatz zu den Walderdbeeren bekamen die Zuchterdbeeren einen vollsonnigen Standort.
Wenn wir im Garten gegrillt haben, war zu beobachten, dass die Gäste sich auffallend gern in der Nähe des Erdbeerbeetes aufhielten, lach.

Das Wochenende steht vor der Tür. Ich wünsche euch viel Sonne und viele genussreiche Momente!

Liebe Grüße

eure Bianca

Kommentare:

  1. Erdbeeren braucht man im Garten wenigstens zum naschen ich habe Sengina im garten ,habe eine Freundin die hat ein riesiges Feld im Garten ein Traum Körbeweise werden geerntet lecker .lg galina

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  2. Liebe Bianca,
    schön was alles bei dir blüht und dass du so manch Altes in Ehren hältst. Mit den Erdbeeren kenne ich mich leider nicht aus. Vielen lieben Dank für deine netten Zeilen.
    Ich wünsche dir auch ein wundervolles Wochenende.
    Liebe Grüße Alex

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  3. Liebe Bianca,
    das ist aber ein ausführlicher Post heute ;o)

    Schlüsselblumen sind für mich etwas ganz Besonderes. Dass sie so zahlreich in deinem Garten heimisch sind, ist eine große Ehre!
    Die Veilchen sind allerliebst.

    Auf meinem Balkon habe ich keine Erdbeeren. Ein Feld, wo man beim Bauern selberpflücken kann, ist hier in der Nähe. Die Sorte, die dort wächst, heißt Corona.
    Ich hörte mal jemanden sagen, diese Erdbeeren schmeckten auch ohne Schlagsahne, als wäre welche dabei.
    Und wahrlich, so ist es. Sie sind supersüß, saftig, aromatisch und lecker!
    Hihi, jetzt habe ich mir "den Mund wässrig geschrieben..."
    Abendlicher
    Claudiagruß

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  4. Hallo Bianca,
    ein freier Tag bei solch einem schönen Wetter ist ein Geschenk. Du hast den Tag ja gut genutzt. Mir gefallen Deine schönen Blumenbilder: wunderbare Narzissen, liebliche Veilchen, entzückende Schlüsselblumen und blaue Muscaris. Bei Dir treibt und grünt es gewaltig.
    Erdbeeren habe ich nur einige wenige in den Pflanzsteinen. Nur dort haben sie es warm genug, um Früchte zu bilden. In den Beeten ist es ihnen zu schattig und feucht. Auch ich nasche gerne von den leckeren Beeren aus dem eigenen Garten.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Genieße den Frühling weiterhin.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  5. Hallo Bianca,
    Ich habe schon einige Sorten Erdbeeren ausprobiert....Corona ist sehr gut, das stimmt. Jetzt hat mir mein Vater aus seinem Garten Ableger gegeben von einer Sorte, auf die er schwört. Sie heißt Mieze Nova und soll sehr aromatisch sein. Bestimmt wirst du dieses Jahr mehr ernten können, im ersten Jahr ist es immer wenig. Mich stört ja auch der Platzbedarf der Erdbeeren, vor allem gleich für 3-4Jahre, aber das muss sein. Richtig gut gefallen mir die Himmelschlüsselchen in der Wiese. Im Herbst habe ich auch Schachbrettblumen gesteckt, die sind noch mini.....vielleicht kommen deine noch.
    LG Sigrun

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  6. Hallo Bianca, wir haben mit dem Haus auch einen beachtlichen Pflanzenbestand mit gekauft, welchen wir jedoch zum größten Teil wegen Umbauarbeiten entfernen mussten. Beete werden auch gerade angelegt. Muscari habe ich gepflanzt, sie sind aber noch nicht so weit wie bei Dir.

    LG kathrin

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  7. Hallo Bianca,
    ich schleppe seit einigen Jahren eine Erdbeersorte durch mein Gartenleben. Ich kann Dir nicht sagen wie sie heißt, da ich sie aus einem alten Garten "geerbt" habe. Sie ist sehr ertragreich und steckt in allen Lücken. Ihre Ableger wandern durch den Garten und wir naschen uns von einer Pflanze zur nächsten ! Ich finde es muss nicht immer viel sein! Ich liebe es durch den Garten zu wandeln und etwas essbares zu finden, deshalb haben wir uns zu einer Mischung aus Blumen und Obst entschieden. Sehr ertragreich sind z.B. Beerenhochstämme. Sie sehen toll aus und bringen eine super Ernte auf Augenhöhe.

    Liebe Grüße Alexandra

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  8. Liebe Bianca,
    auch in unserem Garten gibt es Erdbeeren und wir lieben ihre Früchte. Gemessen auf Aufwand in der Pflege gelangen mitunter Zeitgenossen zu dem Standpunkt, das lohnt sich nicht. Wozu, wofür, für wen soll/muss sich etwas lohnen?
    Allein die Freude beim Abzupfen der Beeren, dem sofortigen Verzehr oder beim Betrachten der leuchtenden Kinderaugen, lässt viele Mühen vergessen. Bei der eigenen Erdbeere weißt du, was darauf gekommen ist. (Dünger/Chemie/Gifte) Unsere Erhalten Humusboden, Hühnerjauche, Stroh und Gießwasser. Chemie und Gifte sind tabu! Lieber weniger Ertrag.
    An Sorten verwenden wir nur alte Sorten. Dabei handelt es sich um die Senga Sengana und die Mieze Schindler. Es sind zwei sehr alte Sorten, die in unserer Region traditionell verwendet wurden. Beide sind im Ertrag mit "Leistungssportlern" unter den Erdbeeren nicht vergleichbar. Doch der vollmunidg erdbeerige und süße Geschmack ist für uns beide stets eine Reise in die eigene Kindheit. Diesen alten Sorten stellte man "moderne" Erdbeerzüchtungen entgegen. Doch was nutzt mir eine Erdbeere, die drei- bis vierfach größer ist und im Geschmack mit Wässrigkeit daher kommt. Ich staune immer wieder über solche Monstergrößen, doch bisher überzeugte mich geschmacklich keine einzige Sorte.
    Vielleicht noch ein Gedanke zur Walderdbeere. Die Walderdbeere ist die Königin unter den Erdbeeren hinsichtlich Duft und Geschmack. Wir holten uns vor vielen Jahren Pflanzen aus dem Wald und ließen ihnen Platz und Zeit zur individuellen Entwicklung. Eine Hand voll solcher Beeren stellt einen Rausch für die (Geschmacks)Sinne dar. Wenn möglich, blos nicht entfernen.

    Wenn du magst, hier ist ein alter Beitrag von mir zum Thema Walderdbeeren:
    http://gras-gefluester.blogspot.de/2012/06/walderdbeeren-so-schmeckt-der-sommer.html

    mit fruchtig süßen Erdbeergrüßen,
    egbert
    ;-)

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