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Mittwoch, 29. Juli 2015

Die Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota)

Wilde Möhren sind mir sympathisch. Sie sind die direkten Verwandten bzw. Vorfahren unserer Gartenmöhre, sie duften gut und sie sind eine tolle Bienenweide. Leider findet man sie hier viel zu selten, auch auf den Wiesen sind sie ein eher seltener Gast. Da gefällt es dem Wiesen-Bärenklau und dem Wiesen-Kerbel besser. Momentan findet man sie hier aber am viel befahrenen Straßenrand, auf den unwirtlich wirkenden, brachliegenden Schotterflächen, da dann allerdings in größeren bis großen Gruppen.


An der rotschwarzen Scheinblüte in der Mitte (die allerdings nicht auf jeder Blüte vorkommt), die auf den ersten Blick wie ein Insekt wirkt, kann man sie zweifelsfrei erkennen.



Die direkte Verwandschaft zur Gartenmöhre kann man auch gut an der Form des Laubes erkennen (erinnert stark an z.B. das Laub der Bundmöhren im Supermarkt).
Zerreibt man es zwischen den Fingern, steigt einem der kräftige, "möhrige" Duft in die Nase.
Kulturmöhren duften lange nicht so intensiv wie ihre wilden Verwandten.


Der Samenstand wirkt sehr dekorativ, wie ich finde.



Die Dolden wirken auf mich aus der Entfernung wie kleine Bälle, woran man sie oft schon gut erkennen kann. Laut Wikipedia ist die Wilde Möhre eine wichtigste Nahrungsquelle für z.B. Sandbienen und die Raupen des Schwalbenschwanz- Schmetterlings. 
Der Gemüsegärtner mag sie auch gerne, weil sie bestäubende Insekten in den Garten lockt.

Ich freu mich immer wieder, wenn sie mir mal am Wegesrand begegnet.

Passt auf euch auf und habt einen schönen Tag,

eure Bianca

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