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Sonntag, 11. Januar 2015

Amselfruehstueck

Es ist doch immer wieder schön, wenn ein Samen aufgeht.
Die Zwergtomaten sind gekeimt und in Schnapsbecher umgezogen.
Bei den Paprikas und Chilis will sich noch nichts regen.
Auch die Tigerella "schläft" noch.


Gestern waren wir noch im Baumarkt, es war ein stürmischer und zugleich sonniger Samstag.
Durch die Verglasung schien die Sonne herein, man spürte es schon fast, das nahende Frühjahr. Eigentlich wollte ich kein neues Saatgut mehr kaufen für diese Saison (oder zumindest nur samenfestes oder biologisches), aber wenn man an den fast noch unberührten Saatgutaufbauten steht und noch die volle Auswahl hat, findet man doch immer noch was. In meinem Fall Kamille und Anis (die fehlen noch in der Kräuterecke), Mangold "Bright Lights" und Rosenkohl.

Heute früh gab es Schneeregen und Hr. Amsel war auch wieder da, um die Blätter unter dem Hartriegel nach Essbarem umzudrehen


Immer auf der Hut sein, ...


... und vor allem, weiter suchen.


Hier ist auch was...



... und es scheint zu schmecken. Auf dem Frühstückstisch liegen Äpfel (die allerdings nun schon etwas länger draußen liegen) und manchmal auch Rosinen.


Einen schönen Sonntag euch wünscht

Bianca

Mittwoch, 7. Januar 2015

Erste Anbaupläne und erste Aussaat 2015

Gestern konnte ich die Füße (oder besser gesagt Hände) nicht mehr still halten und habe etwas Saatgut zum Keimen geschickt.
Ich verwende zum Keimen von Paprika, Chili und Tomaten die kleinen Pressverschlussbeutel und Zellstoff bzw. Küchenpapier (die relativ gängige "Keimbeutelmethode", die es in unterschiedlichen Spielarten gibt). Mit dem Löffel gebe ich etwas Wasser hinein, so dass alles gut durchtränkt ist und lege die verschlossenen Beutel auf eine mäßig warme, nicht heiße Heizung an ein sonniges Fenster. Dann heißt es warten, bis sich die ersten Keimspitzen zeigen.


Merkt man eigentlich, dass ich gerade mit einer Ersatzkamera knipsen muss?
Eine konkrete Anbauplanung habe ich für dieses Jahr noch nicht, ich denke aber, dass ich bei den Tomaten dieses Jahr auf wenige(r) Pflanzen setzen werde, die dafür aber mehr Platz haben werden, um sich zu entfalten.

Bei den Paprikas und Chilis habe ich bislang
- Paprika Lombardo
- Paprika Roter Augsburger
- Chili Cayenna
gesät. Eine schmale Auswahl, aber bewährte Sorten. Eine weitere Sorte oder Pflanze wird je nachdem, was ertauscht wird oder in der Pflanzenabteilung noch über den Weg läuft, wahrscheinlich noch folgen.

Für die Tomaten ist es noch sehr früh, aber ich konnte nicht widerstehen, welche auszusäen:

- Tomate Venus (Mini-Tomate für die Fensterbank)
- Tomaten für die Topfkultur, Balkonzauber und Iskorka (werden beide nicht so groß)
- Tomate Tigerella- die wird größer, aber ich habe einen Platz an einer sonnigen Glastür, an der sie bleiben kann bis Mai (was letztes Jahr mit anderen Pflanzen auch schon geklappt hat). Warum die Tigerella? Ich habe sie letztes Jahr das erste Mal angebaut, aber sie muss im vollen Gewächshaus untergegangen sein oder ist im Vorfeld verschenkt worden, ich kann mich nicht erinnern, eine gestreifte Frucht geerntet zu haben- daher bekommt sie nun etwas mehr Aufmerksamkeit.

Jedenfalls wird es dieses Jahr keinen Anzucht-Wahnsinn geben (hier ein Bild vom letzten Jahr, es waren 33 Tomatensorten mit je 1-3 Pflanzen pro Sorte plus zwei Sorten aus der Gärtnerei, einige Pflanzen wurden im Vorfeld aber auch verschenkt- das war die Anbauliste vom letzten Jahr)


Das Gewächshaus werde ich mit wenigen Tomatenpflanzen belegen- die Sorten habe ich noch nicht festgelegt (eine Auswahl aus dem letztjährigen Saatgut und evtl. eine ertauschte Sorte).

Was an Gemüse folgt, wird sich auch noch ergeben, hier habe ich auch noch reichlich Saatgut vom letzten Jahr. Salate und Kräuter, Kohl, Zuckermais, Mangold, Erbsen, Bohnen, Lauchzwiebeln...
Der Möhrenanbau war letztes Jahr nicht so erfolgreich und da der Verbrauch bei uns sehr hoch ist wegen der Wackelnasen habe ich immer Gekaufte im Kühlschrank liegen und werde sie daher aus dem Anbau nehmen. Weiterhin gilt es, Beerensträucher und Obstbäumchen zu pflegen, es wird wieder Sonnenblumen geben und ich brauche noch Platz für die Saatgutmischung "Schmetterlings- und Bienenwiese"- vielleicht wird dafür noch ein Stück Rasen abgestochen.

Während die Gedanken schon im Frühjahr sind, herrschten heute draußen relativ eisige Temperaturen, Blau- und Kohlmeisen, Amseln und Spatzen wurden beim Futtern gesichtet (Bilder folgen, wenn die "gute" Kamera wieder einsatzfähig ist) und die ersten Schneeglöckchen sind gerade dabei, sich ans Tageslicht zu schieben.


Habt einen schönen Abend!

Liebe Grüße,

eure Bianca

Montag, 5. Januar 2015

Wintertomaten

Diese winzigen Früchte habe ich gestern von meiner (Mini-) Zwergtomate "Venus" abgezupft.
Ich war überrascht, dass die 30 cm hohe Tomatenpflanze (die die kleinste Sorte des Tomatenwettbewerbs 2014 war) im Dezember noch mal Früchte angesetzt hat- vielleicht auch ein letzter Gruß sozusagen, denn die Pflanze sah in der letzten Zeit trotz des warmen Fensterplatzes sehr mitgenommen aus. Ich vermute Spinnmilben, vielleicht lässt sie sich trotzdem noch mal hochpäppeln.


Scheint Zeit zu werden, sich über die Tomatenanbauplanung 2015 Gedanken zu machen- habt ihr schon konkrete Pläne?

Einen guten Start in die Woche euch wünscht

Bianca

Sonntag, 4. Januar 2015

Auch mal wieder gestrickt

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe, dass ihr gut reingerutscht seid ins neue Jahr! Ich hab´ mich sehr gefreut, euch wieder lesen zu dürfen, danke für eure Kommentare!

Heute wollte ich die Bilder von meinem XL-Schal nachreichen, ich hatte die Wolle im Herbst mit in die Reha genommen und dort 3 Knäule Mischgarn (Wolle und Acryl, empfohlene Nadelstärke 6-7) verstrickt. Ich hatte Nadeln der Stärke 7 verwendet, was dann aber nicht gepasst hat, der Schal war sehr fest und steif und ließ sich nicht so schön locker um den Schals wickeln, wie man das gerne hätte. Ich verbuche es unter "Anfängerfehler".

Zuhause also wieder alles aufgeribbelt und mit verschiedenen Nadelstärken Proben gemacht, schließlich nahm ich einfach Nadelstärke 12. Der Schal wurde mit Fransen (500 g Wolle in Rot-/Rosa-/Violett-Tönen stecken drin) schließlich 3,53 m lang *lach*
Ich nenne es das "Schal- Monster", "es" war schon auf einem langen Spaziergang auf einem windigen und eingeschneiten Feldweg mit dabei. Man konnte den Schal schön mehrmals um Hals und Gesicht herum bis hoch zur Nase wickeln und sich darin schön einkuscheln.


Das war nicht meine beste Idee. Schal im Baum. Ich zeige das Foto trotzdem, weil man hier die Länge besser sehen kann. Rechts unten im Bild seht ihr unser Futterhäuschen aus recycelten Materialien, dass der Gatte aus Resten der alten Küchenzeile und einem zersägten Besenstiel gebaut hat ("Upcycling" nennt man das wohl heute).


Zu dem Zeitpunkt war die Kamera schon ziemlich nass. Sah doch nicht so winterlich-romantisch aus, wie ich es mir vorgestellt hatte *lach*

 
Bei der Gelegenheit entstand noch ein schnelles Schneebild vom Garten. Das war, glaube ich, Anfang der Woche, da schien der Schneefall gar nicht mehr aufzuhören. Die letzten zwei Tage hat´s geregnet und der Garten ist schon fast wieder gänzlich grünbraun heute.
 
 
Zum Schal ist nun endlich auch die Mütze fertig geworden (in dunkelviolett).
Ich kann mich an mindestens drei halbe Mützen erinnern, die ich wieder aufgeribbelt habe. Die erste ist unabsichtlich viel zu groß geworden (war meine erste Mütze überhaupt). Manche Mützen trägt man ja sehr locker und so hatte ich sie erst so gelassen, aber da sie nur rum lag und sie mir nicht wirklich gefiel, habe ich sie wieder aufgetrennt.

Diese Mütze habe ich dann mit doppeltem Faden gestrickt (für die verwendete Wolle war je Nadelstärke 6-7 empfohlen, und das dann doppelt genommen) und Nadelstärke 10 verwendet. Sie ist sehr fest und dick geworden (also auch für kaltes, windiges Wetter gedacht) und Halleluja, sie passt.

Ich habe diese Videoanleitung für das "falsche Patentmuster" verwendet, 36 Maschen angeschlagen, ein 5 cm breites Bündchen gestrickt mit der Rundnadel und dann immer abwechseln 1 Reihe nach dem Muster re/li/li/li und dann eine Reihe nach dem Muster re/re/li/re gestrickt. Als die Mütze 22 cm hoch war, habe ich sie abgekettet und die Mütze oben mit einem Faden zusammen gezogen.


Nochmal in Großansicht (mit etwas wackligem Maschenbild, aber es fällt beim Tragen nicht wirklich auf- und man darf es, denke ich, auch sehen, dass sie selbst gemacht ist)

Eine Mini-Eule ist versuchsweise auch noch entstanden (nach dieser Videoanleitung). Sie "wohnt" jetzt im Weihnachtsbaum neben den Filz-Rotkehlchen.


Außerdem versuche ich mich gerade an Socken und bekam im Vorfeld den Tipp, dass Spiralsocken für den Anfang nicht so schwierig zu stricken sind, weil man keine Ferse stricken muss und die Socken sich aufgrund der elastischen Spiralform von selbst dem Fuß anpassen.


Verwendet habe ich diese Videoanleitung.
Man schlägt 56 Maschen für Frauen und 64 Maschen für Männer mit einer gängigen Sockenwolle (Stärke 3?) an.
Nach dem Bündchen (7-8 cm breit, je zwei re und li Maschen im Wechsel) strickt man ein versetztes Muster, das nach vier Runden immer eine Masche weiter rutscht

rrrr llll rrrr llll... (4x)
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lll rrrr llll rrrr llll... (4x)
llll rrrr llll rrrr lllll... (4x)
r llll rrrr llll rrrr llll... (4x)

usw.

Nachteilig gegenüber glatt gestrickten Socken ist wohl, dass man das Muster immer im Blick behalten muss, hab´ mich beim Fernsehen einige Male verstrickt. Nach ca. 30 cm strickt man dann noch eine Spitze. Mal schauen, wann sie fertig werden, es geht irgendwie sehr langsam voran.

Bis bald und lasst es gut gehen,

eure Bianca