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Dienstag, 22. Dezember 2015

Nachgereifte Tomaten

Hallo ihr Lieben,

heute wollte ich euch noch zeigen, was aus den nachgereiften Tomaten von hier geworden ist. Sie liegen im Kühlen, eingerollt in Zeitungspapier, um die Reifegase zu stauen, und immer noch reifen welchen nach.

 
Manche waren zum Erntezeitpunkt vielleicht noch nicht "nachreifefähig"
und werden wohl nicht mehr rot (ich warte aber weiterhin ab)


Geschmacklich sind die blassen Früchte natürlich nicht soo der Renner, aber die große Überraschung war ein Vergleichstest mit einer augenscheinlich reifen (deutlich röteren) Supermarkttomate: Die Supermarkttomate schmeckte deutlich wässriger. Selbst im deutlich saureren, nachgereiften Zustand schmeckten die selbst gezogenen Tomaten immer noch "tomatiger".

(Allerdings möchte ich auch nicht verschweigen, dass ein Großteil der Nachreifer trotzdem auf dem Kompost gelandet ist. An feinen Rissen, kleinen Druckstellen oder verletzten Stielansätzen hatten einige Früchte angefangen Schimmel anzusetzen).

Die unversehrten Nachgereiften werden so nach und nach verkocht. Zum pur essen finde ich sie zu sauer, aber reingeschnitten in Aufläufe oder auf der Pizza mitgebacken haben sie immer noch eine gut "tomatige" Figur abgegeben wie ich finde.

(Frank Rosin erwähnt ja öfter, dass in den Kernen die meiste Säure sitzen würde, und schneidet den Glibber raus.. Ob das was dran ist?)

Nun zeige ich euch noch, was gerade auf der Fensterbank wächst: Meine Zwergtomaten (in Balkonkastengröße) von hier (viertes Bild von oben). Eigentlich wollte ich nicht vor Februar anfangen, habe mich dann aber doch wieder von der kleinen Truppe Winteranbauer im Gartenforum mitreißen lassen. Und eigentlich selektiert man aus den Keimlingen ja nur die Stärksten, aber das habe ich wieder nicht über´s Herz gebracht und nun wachsen da zehn kleine Zwergtomaten vor sich hin. Noch ohne Kunstlicht, das Wetter ist ja noch sehr schön und sonnig gerade.

Sie werden ja nicht so groß ;-) ein Fensterbrett dürfte für alle zusammen reichen bis zum Frühjahr.


Aus Spaß an der Freude noch einen Mandarinenkern dazu gesteckt
(ich möchte jetzt gerne etwas wachsen sehen- mehr erwarte ich davon nicht)


Liebe Grüße und eine möglichst stressfreie Zeit so kurz vor Weihnachten wünsche ich euch,

eure Bianca

Freitag, 18. Dezember 2015

Können Katzen Humor haben?

Meine überschwängliche kleine Ulknudel war mal wieder da...

Abgerutscht beim Versuch, den Flieder senkrecht hochzurennen
(konnte ja nur schief gehen...)

 
Sich eine Schlägerei mit dem Buchsbäumchen geliefert
 
 
In "Froschhaltung" (man achte auf die angewinkelten Hinterläufe)
im Baum gesessen
 
 
Mit dem Schwanz gepeitscht vor Aufregung.
Wenn der Rabe da drüben nur nicht so weit weg wäre..
 
 
Baumabwärts gerannt... Und dann war da plötzlich dieses komische Kamera- Dings..
 
 
Tschüss Maus ♥ und dass du mir ja die Vögel in Ruhe lässt (das petz´ ich sonst dem Frauchen- du weißt ja, "ich weiß, wo dein Haus wohnt")!
 
Liebe Grüße und weiterhin eine schöne Woche euch,
 
eure Bianca
 
PS: Danke für eure Kommentare und eure guten Wünsche zum letzten Post ♥
 
- verlinkt zu Freutag #134 -

Sonntag, 6. Dezember 2015

Anisplätzchen

Hallo ihr Lieben,
 
vielen Dank für eure Kommentare zum letzten Post ♥
 
Nun brennt es schon, das 2. Lichtlein.
 
Gestern fertig geworden, für den Gatten, er liebt sie so sehr:
Zum Rezept bitte hier lang (habe sie zum ersten Mal selbst gemacht- war ein bissl aufgeregt, ob das auch klappt)


Mit den Tipps aus der Anleitung (über Nacht antrocknen lassen, Blech bemehlen) hat es auch funktioniert mit dem "Füßchen" (der Sockel hat sich erst beim Backen ausbildet)


Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent ♥
 
Liebe Grüße
 
Bianca

Dienstag, 1. Dezember 2015

Abendglühen, sturmgepeitscht

Hallo ihr Lieben,
 
ich hatte vor Kurzem eine Schneebeere ("Knallerbsenstrauch") in der Nähe entdeckt und heute Abend die Kamera mitgenommen. Mir schwebte ursprünglich ein dekoratives Frostbild mit den weißen Beeren vor, aber dafür war es noch zu warm. Ein Sonnenuntergangsbild entstand (Notiz an mich: Bei nächster Gelegenheit endlich ein Stativ zulegen.. So viele schöne Motive sind mir im Lauf der Jahre da draußen schon verwackelt).


Leichter Regen und Sturm schlugen mir entgegen und durch die Zweige schimmerte die untergehende Sonne in leuchtenden Farben und färbte den Himmel bunt.
Mit zusammen geklapptem Regenschirm (der Wind hätte ihn nur verbogen)
folgte ich dem bunten Licht.


Ich passierte eine riesige Birke, die vor meinem inneren Auge mit etwas Phantasie zum Leben erwachte.

Der abgeschnittene Ast rechts oben, wie eine Nase, die beiden quer stehenden Äste darunter, wie zwei Arme anmutend, mit langen, verästelten Fingern. Der Stamm, ein Bein, der abstehende Ast unten rechts, das andere Bein, zum Schritt erhoben. Die Krone, wirres, drahtiges, im Wind schaukelndes Haar.
 Stumm und knarrend schien das riesige, aber friedliche Baumwesen einen ausladenden Schritt über mich winziges Menschenwesen hinweg zu machen.
Wohin es wohl gehen mochte, vielleicht in den schützenden Wald, um das Ende des Sturms abzuwarten. Wie interessant es wohl gewesen wäre, jenem Wesen zu folgen, möglicherweise in eine fremde, magische Welt.

Die Realität kann so ernüchternd sein.


Von allen Seiten rauschte es, der Sturm peitschte in moderatem Tempo durch die Bäume.
Das freie Feld näherte sich, dort glühte stumm und beinahe bedrohlich der Abendhimmel.
 
Der Horizont schien förmlich zu brennen..
Viel zu früh war es wieder dunkel geworden.
 
 
 
Über den Orten weiter hinten lag eine wabbernde, dunkle Wolkenwand.
Der Himmel dort musste den Bewohnern fast schwarz erscheinen.
Wer weiß, welche Unwetter sich darin versteckten.
Urgewalten der Natur, mächtig, unaufhaltbar, aber auch faszinierend schön. 

Schnell nach Hause, den kalten Wind im Rücken,
der versuchte, sich durch meinen Mantel zu fressen. 


Zuhause gab es heißen Apfeltee und schon den ganzen Abend höre ich den Wind,
wie er pfeiffend, "wütend" auf das Haus einschlägt, so dass die Balken leise ächzen und losgerissene Fensterläden gegen die Fassade schlagen. Sturmböenwarnung für unseren Landkreis.
Euch eine schöne, restliche Woche,
Liebe Grüße
eure Bianca

PS: Das friedliche Birken- Baumwesen schicke ich zu Gishlana,  "Mein Freund, der Baum (33)"